Von Dr. Jörg Häseler
Rund 3,5 Wochen sind seit dem Messehöhepunkt ProSweets Cologne und der Internationalen Süßwarenmesse vergangen und vor gerade einmal zehn Tagen fand die Bundestagswahl statt. Was sich wann und wie ändert, wird nun die Zeit zeigen. Die Wirtschaft muss derweil sehen, wie sie durch dieses schwierige Fahrwasser kommt, das schon viel zu lange andauert. Alle wünschen sich ein Wachstum nach den zwei Jahren des Stillstands und des zeitweisen Abschwungs.
Die Süßwarenindustrie sieht sich derzeit mit steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert gerade die Preise für Kakao kennen nur eine Richtung: nach oben. Schlechte Ernten und die Auswirkungen des Klimawandels führten zu einem Anstieg, was wiederum die Produktionskosten in die Höhe treibt. Diese Entwicklung spiegelt sich in den Verbraucherpreisen wider: Im Dezember 2024 waren Schokoladentafeln durchschnittlich 14,6 Prozent teurer als im Vorjahr.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die ProSweets Cologne an Bedeutung, da sie stets Lösungen für alle Prozessschritte, Materialien und Fragestellungen der Branche präsentiert. Die Messe fokussierte sich 2025 verstärkt auf Themen wie nachhaltige Lieferketten, Ressourceneffizienz und innovative Verpackungslösungen. Besonders hervorzuheben ist die Einführung des „Sweet Week Production Summit“, der am 3. Februar 2025 Premiere feierte und sich mit Themen wie Effizienzsteigerung und Zukunftsplanung in der Produktion beschäftigte. Dieses Event sorgte für mehr Besucher in der Halle 10.1, was nicht nur von mir als voller Erfolg gewertet wird.